P A N I K

Panik ist menschlich. Sie ist natürlicherweise in uns verankert. Der Mensch braucht sie, um in Gefahrensituationen richtig handeln zu können. Ohne Panik und Angst, wären wir wahrscheinlich vom herantrabenden Mammut zermalmt worden. Wir hätten kein Adrenalin ausgeschüttet, wären nur halb so schnell gerannt und hätten die falsche Abzweigung im Wald genommen. Alles nur, weil unsere Sinne nicht geschärft genug gewesen wären. Aber Angst und Panik machen sich manchmal auch breit, wenn kein Mammut naht. Gerade dann, wenn eigentlich alles “normal” erscheint – am Geburtstag von Oma Hilde. Dann verschwimmt alles, der Herzschlag rast und die Handinnenflächen schwitzen. Niemand bemerkt das. Nur man selbst hört das Stampfen der Mammutschritte. Und dann ist sie da die Todesangst – mitten im Raum, mitten am Esstisch mit der Familie auf der Geburtstagsfeier von Oma Hilde. Dabei ist man selbst ganz weit weg – mit sich und der Angst beschäftigt.

Die Bilder sollen das Gefühl der Ausweglosigkeit in solchen Momenten greifbarer machen. Sie sind im November 2015 in einem Waldstück entstanden. In der Nacht zuvor hatte es leicht geschneit. Es war bitter kalt draußen. Trotzdem hat sich mein Model Justine von der Kälte und Nässe nicht unterkriegen lassen. Vielen Dank nochmals – ohne Dich wäre das alles nicht möglich gewesen!

DSC_0444_41x22_300px

 

DSC_0510_17x11_300px

 

DSC_0453

 

DSC_0432

 

DSC_0387

 

DSC_0433_27x41_300px

Fairy tales and other romances

Im Sommer hatte ich das Vergnügen Fotos von der zauberhaften Evelyn im Wald und in einer Polsterei aufzunehmen. Ein paar ausgewählte Fotos gibt es nun schon einmal vor ab in schwarzweiß. Der Rest folgt dann in Farbe 🙂

DSC_0407_portraetBaW

DSC_0380_badbreath

DSC_0638_walking_baw

DSC_0964_schattenspiel

DSC_0924_tooold_bw

DSC_0954_2_bw